Referenten

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Abdel-Samad, Hamed
ist ein deutsch-ägyptischer Politologe, Historiker und Autor. Abdel-Samad studierte Englisch und Französisch in Kairo sowie Politik in Augsburg. Er arbeitete als Wissenschaftler in Erfurt und Braunschweig sowie in Japan, wo er sich für Shintoismus und Buddhismus interessierte. Er lehrte und forschte bis Ende 2009 am Institut für Jüdische Geschichte und Kultur an der Universität München (Dissertationsthema: „Bild der Juden in ägyptischen Schulbüchern“).

Abdel-Samad wurde 2010 als Teilnehmer der 2. Deutschen Islamkonferenz vom damaligen Bundesinnenminister Thomas de Maizière berufen. Seit November 2011 ist Abdel-Samad im Beirat der Giordano-Bruno-Stiftung.

Einer breiten Öffentlichkeit wurde Abdel-Samad durch sein Werk Mein Abschied vom Himmel (2009) bekannt. Es sei weder eine Abrechnung mit seiner Kultur noch ein Aufruf zum Glaubensverlust. Er wolle lediglich die Widersprüche seines Lebens verstehen. Nach der Veröffentlichung in Ägypten sprach eine Gruppe eine Fatwa gegen Abdel-Samad aus, und er stand unter Polizeischutz.

Abdel-Samad ist der Meinung, dass nur ein „Islam Light“ in Europa eine Zukunft hat, ein Islam ohne Schari’a, Dschihad, Geschlechter-Apartheid, Missionierung und Anspruchsmentalität. Er kritisiert, aus Angst oder aus politischem und wirtschaftlichem Kalkül würde eine Appeasement-Politik gegenüber dem Islam betrieben, während die Ängste der eigenen Bevölkerung (vor dem Islam) aus der politischen Debatte ausgeblendet würden. Dieses Verhalten schlage in der deutschen Bevölkerung in Ressentiments um.

Im Herbst 2010 unternahm er mit dem Journalisten Henryk M. Broder für die fünfteilige TV-Serie „Entweder Broder – Die Deutschland-Safari“ eine 30.000 km lange Autoreise durch Deutschland mit einem Abstecher nach Dänemark zu einem Besuch bei Kurt Westergaard. Beide erhielten dafür 2012 den Bayerischen Fernsehpreis.

Während der Revolution in Ägypten Anfang Februar 2011 reiste er zurück in seine Heimat und stellte sich auf die Seite der Protestierenden. Für deutsche Medien stand er während der Berichterstattung als Interviewpartner zur Verfügung. So erwähnte er in den Tagesthemen, dass Hosni Mubarak „kein Stabilitätsfaktor für Ägypten und die Region“ sei. Er hoffe, dass Mubaraks Herrschaft ein Ende finde.
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Antweiler, Prof. Dr. Christoph
Antweiler, Prof. Dr. ChristophDer Ethnologe Christoph Antweiler wurde 1956 in Köln geboren. Er studierte Geologie-Paläontologie in Köln. 1987 promovierte er im Fach Völkerkunde mit einer Dissertation über Kulturrevolution. Von 1988 bis 1991 war Antweiler zunächst als wissenschaftliche Hilfskraft und später als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Völkerkunde in Köln. Von 1991 bis 1992 betrieb er Feldforschung in Makassar auf der indonesischen Insel Sulawesi. 1993 wurde er Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Entwicklungsethnologie e.V. 1996 wurde er Professor für Ethnologie an der Universität Trier. Seit 2008 ist er Leiter der Abteilung für Südostasienwissenschaft am Institut für Orient- und Asienwissenschaften der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.
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Billeb, Dr. Konstanze
Jahrgang 1962, Dipl.-Päd. und Dipl.-Sozialpäd. Seit 2001 Tätigkeit als Lebenskundelehrerin an Berliner Schulen. Seit 4 Jahren stellt sie regelmäßig den in Berlin als Wahlfach angebotenen Humanistischen Lebenskunde-Unterricht in Grundschulen vor und koordiniert den Einsatz der Kolleginnen und Kollegen. Sie ist Mitglied im Humanistischen Verband Deutschlands (HVD).
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Braungart, Prof. Dr. Michael
Braungart, Prof. Dr. MichaelJahrgang 1958, deutscher Verfahrenstechniker und Chemiker, Professor an der Universität Rotterdam, Geschäftsführer der EPEA Internationale Umweltforschung GmbH in Hamburg und wissenschaftlicher Leiter des Hamburger Umweltinstituts. Zusammen mit William McDonough entwickelte er das Cradle-to-Cradle- Konzept, das eine Form zyklischer Ressourcennutzung in der Produktion (von der Wiege bis zur Wiege) beschreibt. Im Frühjahr 2012 wurde der Förderverein „Cradle to Cradle – Wiege zur Wiege“ e. V. mit dem Ziel gegründet, Denkweise und Lebensgefühl dieser Wirtschaftsweise zu vermitteln und über ihre Philosophie, ihr Prinzip, Projekte und Produkte zu informieren.
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Carstensen, Christian
Carstensen, ChristianJahrgang 1973, Dipl.-Volkswirt, wissenschaftlicher Angestellter bei der Hamburger Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt. Von 2005 bis 2009 für die SPD direkt gewählter Bundestagsabgeordneter des Wahlkreises Hamburg-Nord, Mitglied im Ausschuss für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. Er engagiert sich in Politik, Gewerkschaft (ver.di), bei der Arbeiterwohlfahrt, beim Hamburg-Langenhorner Bürger- und Heimatverein, ist Mitglied der Fluglärmschutzkommission am Hamburger Flughafen sowie Hamburger Kreisvorsitzender des Automobil Clubs Europa (ACE).
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Fink, Helmut
Fink, HelmutJahrgang 1965, Dipl.-Physiker am Institut für Theoretische Physik, Universität Erlangen-Nürnberg. Er ist Gründungsmitglied des Arbeitskreises „turmdersinne“, bis 2002 Geschäftsführer und seitdem Referent für Wissenschaft und Philosophie am Museum turmdersinne (interaktives „Hands-on“-Museum in einem Nürnberger Stadtmauerturm, „kleinstes Science Center der Welt“). Fink ist Vorsitzender des Präsidiums des Humanistischen Verbands Deutschland (HVD) Bayern, Herausgeber humanistischer Schriften der Humanistischen Akademie Bayern. Seit 2012 ist Fink Vorsitzender des Koordinierungsrats säkularer Organisationen (KORSO).
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Frerk, Dr. Carsten
carsten-frerkJahrgang 1945, Politologe, Journalist, Autor und säkularer Humanist. Er ist Leiter der Forschungsgruppe Weltanschauungen in Deutschland (fowid), Redaktionsleiter des Humanistischen Pressedienstes (hpd) und verantwortlich für das Informationsportal www.staatsleistungen.de. Er ist ferner Mitglied der Humanistischen Union (HU) und im Beirat der Giordano Bruno Stiftung (gbs). In Humanistenkreisen ist er bekannt vor allem durch seine sorgfältig recherchierten Bücher „Finanzen und Vermögen der Kirchen in Deutschland“ (2002), „Caritas und Diakonie in Deutschland“ (2005) und das „Violettbuch Kirchenfinanzen. Wie der Staat die Kirchen finanziert“ (2010).
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Goldner, Dr. Colin
Goldner, Dr. ColinJahrgang 1953, deutscher Psychologe, Sachbuchautor und Wissenschaftsjournalist. Seine Arbeitsschwerpunkte: Sekten, „Psychokulte“, Okkultismus, Alternativmedizin und Heilslehren aus aller Welt. Leiter einer gemeinnützigen Informations- und Beratungsstelle für Therapie- und Psychokult-Geschädigte. Er ist Mitglied in den Wissenschaftsbeiräten des Internationalen Bundes der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) und der Offenen Akademie sowie im Beirat der Giordano Bruno Stiftung (gbs). Er ist Mitbegründer der Tierrechtsorganisation „rage&reason“ und organisiert seit 2011 maßgeblich das Great Ape Project (GAP), das Grundrechte für Menschenaffen fordert. __________ 

Kahl, Dr. Dr. Joachim,
Marburg, freiberuflicher Philosoph
Geboren am 12.5.1941 in Köln im Schoße eine liberal protestantischen Familie, legte er 1960 am Deutzer Gymnasium sein Abitur ab und begann sofort ein Studium der evangelischen Theologie mit dem erklärten Ziel, Pfarrer zu werden, um „den Menschen zu helfen“. An den Universitäten Bonn, Marburg und Zürich drang er in Methode und Geist der historisch-kritischen Theologie ein, die freilich seinen Glauben dauerhaft untergruben. Intellektuelle Redlichkeit und die Abneigung gegen faule Kompromisse in Theorie und Praxis führten dazu, dass er – bereits als ein innerer Atheist -  zwar noch in Theologie promovierte (was die liberale Promotionsordnung in Marburg erlaubte), aber dann sofort nach Erhalt der Urkunde aus der Kirche austrat (1967). In seinem Buch „Das Elend des Christentums oder Plädoyer für eine Humanität ohne Gott“, erschienen bei rororo aktuell (1968), begründete er seinen Kirchenaustritt. Das Werk erlebte viele Auflagen und wurde bis in die frühen Achtziger weit über hunderttausend Mal auf Deutsch verkauft und in vier Sprachen übersetzt (Englisch, Japanisch, Niederländisch, Italienisch). Es gilt seit langem als Klassiker der zeitgenössischen Religionskritik.

Von 1967 bis 1975 führte Kahl ein Zweitstudium in Philosophie, Soziologie und Politik durch an der Universität Frankfurt und wieder in Marburg, wo er zum Doktor der Philosophie promovierte. Philosophische Ambitionen hatte er bereits als Schüler gespürt. In Zürich hatte er Paul Tillich gehört, in Frankfurt bei den Häuptern der Kritischen Theorie gelernt (namentlich Adorno und Habermas). In Marburg promovierte er bei Hans Heinz Holz, von dessen orthodoxem Marxismus er sich später freilich wieder abkehrte. Von 1974 bis 1984 war er akademischer Lehrbeauftragter für Philosophie und führte Lehrveranstaltungen zur Geschichte der Philosophie durch. Als Bildungsreferent des Nürnberger „Bundes für Geistesfreiheit“, einer Kulturorganisation in der Tradition Ludwig Feuerbachs, in der Zeit von 1981 bis 1990, lernte er, seine Gedanken in einer allgemein verständlichen Art einem breitem Publikum zu vermitteln.

Nach langen Jahren vertiefter Selbstbesinnung und einer schmerzlichen Korrektur politisch-ideologischer Irrtümer legte er 2005 sein Hauptwerk „Weltlicher Humanismus. Eine Philosophie für unsere Zeit“ (LIT-Verlag) vor, das inzwischen sieben Auflagen erlebt hat. Orientiert am Gentleman-Ideal, verallgemeinert für beide Geschlechter und Menschen aller sozialer Schichten, entwickelt er darin einen säkularen Humanismus, der die Eierschalen eifernder Religionskritik abgestreift hat und in Distanz zu Positionen wie denen eines Deschner, Dawkins und Schmidt-Salomon steht. Charakteristisch ist der Versuch, eine atheistische Spielart von Spiritualität zu entwickeln. Charakteristisch ist ferner Kahls Projekt „Wege zur Kunst – Wege zur Philosophie – Wege zu uns selbst“, in dessen Rahmen er Werke der bildenden und der sprachlichen Künste präsentiert und interpretiert.

Kahl ist seit 1968 mit der Lehrerin Anna Kahl geboren Kühn verheiratet und hat mit ihr zwei Kinder.
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Kramer, Prof. Dr. Helmut
Jahrgang 1936, Bauingenieur mit eigenem Bauunternehmen in Hamburg. Bezeichnet sich selbst als religiösen Atheisten und als sein Motiv und Ziel die rechtliche Gleichstellung der Konfessionsfreien im öffentlichen Raum. Helmut Kramer ist Stellvertretender Vorsitzender des Koordinierungsrats säkularer Organisationen (KORSO) und vertritt in dieser Organisation den Dachverband Freier Weltanschauungsgemeinschaften (DFW).
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Krause, Dr. Klaus-Peter
Jahrgang 1945, ehemaliger Geschichtslehrer, heute Vizepräsident des Bundesverbandes Jugendweihe Deutschland, Präsident und Gründungsmitglied des Landesverbandes Sachsen, des Sächsischen Verbands für Jugendarbeit und Jugendweihe. Er war maßgeblich daran beteiligt, dass die weitaus meisten Jugendlichen in Sachsen auch nach der DDR-Zeit die Jugendweihe feiern, und zwar als humanistische Alternative zu kirchlichen Ritualen, deren Tradition weit ins 19. Jahrhundert zurück reicht.
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Matthäus-Maier, Ingrid
Matthaeus-Maier, IngridJahrgang 1945, Juristin, Politikerin (heute SPD) und Bankmanagerin. Bis 1982 gehörte sie dem Bundesvorstand der FDP an und war Vorsitzende des Finanzausschusses des Deutschen Bundestages. Nach ihrem Wechsel zur SPD 1982 von 1988 bis 1999 Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, bis 2008 zunächst Mitglied im Vorstand der Kreditanstalt für Wiederaufbau und dann Vorstandssprecherin der KfW- Bankengruppe. Schon Ende der 60er-Jahre wurde sie aktiv in der Humanistischen Union (HU) und ab 1969 in der FDP, beteiligte sich dort maßgeblich an der Formulierung des FDP- Kirchenpapiers „Freie Kirche im Freien Staat“. Auch in der SPD unterstützte sie eine laizistische Politik, die von ihr mit initiierte Gründung eines laizistischen Arbeitskreises innerhalb der SPD wurde jedoch 2010 vom Parteivorstand verhindert. Sie ist Vorsitzende des Kuratoriums der Friedrich-Ebert-Stiftung, Mitglied im Beirat der Giordano Bruno Stiftung (gbs) und Sprecherin der Kampagne „Gegen religiöse Diskriminierung am Arbeitsplatz“ (GerDiA).
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Meister, Ralf
Landesbischof Ralf MeisterLandesbischof Ralf Meister, Jahrgang 1962, evangelisch-lutherischer Theologe. Studium der evangelischen Theologie und Judaistik an den Universitäten Hamburg und Jerusalem, dann wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Hamburg, seit 1992 Pastor. Seit 2010 als Nachfolger Margot Käßmanns Landesbischof der evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers, außerdem Vorstandsmitglied der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Hamburg. Durch die Sendung „Wort zum Sonntag“ im Ersten Deutschen Fernsehen (ARD) erlangte er bundesweite Bekanntheit.
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Möller, Philipp
Möller, PhilippJahrgang 1980, Studium der Pädagogik, 2008 Diplom und Begleitung der von der Giordano Bruno Stiftung organisierten atheistischen Buskampagne „Es gibt keinen Gott“ als Pressesprecher, 2009 bis 2011 Lehrer an einer Berliner Schule, seit 2009 Pressesprecher der Giordano Bruno Stiftung (gbs). Arbeitet als freier Schriftsteller, sein erster Titel „Isch geh Schulhof“ rangierte wochenlang weit oben auf der Spiegel- Bestsellerliste für Taschenbücher. Möller ist Beisitzer im Koordinierungsrat säkularer Organisationen (KORSO).
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Müller, Eva

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Mynarek, Prof. H
Mynarek, Prof. HJahrgang 1929, Philosoph, Theologe und Kirchenkritiker. Nach dem Studium der Theologie 1953 zum katholischen Priester geweiht. Professor der

Religionswissenschaft an der Universität Bamberg, dann Dekan der katholisch-theologischen Fakultät an der Universität Wien. 1972 verfasst er einen Offenen Brief an Papst Paul VI., in dem er eine Demokratisierung der Katholischen Kirche und die Aufhebung des Zölibats fordert. Austritt aus der Kirche und Heirat, Entzug der kirchlichen Lehrerlaubnis und Zwangspensionierung durch den österreichischen Staat. Seitdem freier Schriftsteller kirchenkritischer Schriften wie „Herren und Knechte der Kirche“, „Eros und Klerus“ und „Die Papst-Entzauberung“. Darin kritisiert er sehr detailliert die katholische Lehre, die hierarchisch-undemokratische Struktur der Kirche, die fehlende Gleichberechtigung der Frau, die Sexualmoral und das Verhalten von Kirchenvertretern. Bei der Kommunalwahl 2009 kandidierte Mynarek in Bad Sobernheim, Rheinland-Pfalz für die Partei Die Linke und steht den Deutschen Unitariern sowie dem Humanistischen Verband Deutschlands (HVD) nahe.
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Neumann, Gita
Neumann, GitaJahrgang 1952, Psychologin und Philosophin. Mitarbeit bei der Entwicklung der Hospizarbeit und des Modells der individuellen Patientenverfügung. Als Beauftragte des Humanistischen Verbands Deutschlands (HVD) für Bundesjustizministerium mit tätig bei der Vorbereitung des Patientenverfügungs-Gesetzes, heute Leiterin der Bundeszentralstelle Patientenverfügung beim HVD. Neumann begleitet auch persönlich Menschen in Sterbe-, Krankheits- und schweren Krisensituationen, bejaht die Hilfe zum Suizid, warnt jedoch vor leichtfertigem Umgang mit diesem Thema. Sie ist Mitglied in der Akademie für Ethik in der Medizin, in der interdisziplinären Arbeitsgemeinschaft “Patientenautonomie am Lebensende” des Bundesjustizministeriums sowie im HVD-Landesverband Berlin-Brandenburg.
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Neumann, Konny G.
Neumann, Konny G.Jahrgang 1946, studierte in Hamburg Geschichte, Englisch, Pädagogik, Politologie und Philosophie. 2 Jahre Dozent an der University of Newcastle upon Tyne für Deutsch, Geschichte und Referendarausbildung; Lehrer für Englisch, Geschichte, Politik und Philosophie, bis zur Pensionierung Schulleiter am Gymnasium Hamburg- Farmsen. Zahlreiche Auszeichnungen als „Beste Schule nach Unicum-Verlag“, „Solarschule 2000“, Gesunde Schule“, „Soziales Lernen – Anti-Mobbing“, Initiator des „Prefect-Projekts“. Er ist Präsident des Bundesverbandes Jugendweihe Deutschland, Vorsitzender der Jugendweihe Hamburg, Vorsitzender der Stiftung Geistesfreiheit, Beisitzer im Koordinierungsrat säkularer Organisationen (KORSO), Koordinator und Sprecher für den Deutschen Humanistentag 2013. Zahlreiche Publikationen zu Jugendweihe und Humanismus als Autor und Herausgeber.
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Ostwald, Hilke
Jahrgang 1955, ist Pastorin der beiden Assistenzgesellschaften der Evangelischen Stiftung Alsterdorf. In dieser Eigenschaft begleitet und unterstützt sie die Klienten und ihre An- und Zugehörigen in Krisensituationen oder in schwierigen Lebensmomenten. Darüber hinaus gestaltet und begleitet sie das Lebens- und Trauercafé, das als Gemeinschaftsprojekt der Assistenzgesellschaften und des Malteser Hospiz- Zentrums als erstes seiner Art in Hamburg eröffnet wurde.
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ÖzoÄuz, Aydan
ÖzoÄuz, AydanJahrgang 1967, deutsche Politikerin. Sie wurde als Kind türkischer Gastarbeiter in Deutschland geboren, seit 1989 deutsche Staatsangehörigkeit. Als stellvertretende Bundesvorsitzende der SPD die erste türkischstämmige Frau in der Parteiführung der SPD. Sie ist Mitglied des Deutschen Bundestages, Integrationsbeauftragte der Fraktion und Mitglied des Untersuchungsausschusses „Terrorgruppe NSU“. Sie ist Mitglied des Kuratoriums der Muslimischen Akademie in Deutschland, stellvertretendes Mitglied im Kuratorium des Deutschen Historischen Museums und stellvertretendes Mitglied im Kuratorium der Stiftung Haus der Geschichte.
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Panzer, Volker
Panzer, VolkerJahrgang 1947, Journalist und Moderator. Staatsexamen für das Höhere Lehramt an der Universität Mainz, freier Journalist für das ZDF und mehrere ARD-Anstalten, dann beim ZDF Redakteur in der Redaktion „aspecte“, Redaktionsleiter von „Kultur und Gesellschaft“. Bekannt vor allem als Leiter und Moderator des „ZDF-Nachtstudios“. Mitglied im Beirat der Giordano Bruno Stiftung (gbs).
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Pinnow, Kai
Pinnow, KaiJahrgang 1966, freiberuflicher Bautechniker und selbständiger Kaufmann. Er ist Mitglied im Humanistischen Verband Deutschlands (HVD), im Internationalen Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA), Gründungsmitglied und 2. Vorsitzender der Regionalgruppe Hamburg der Giordano Bruno Stiftung (gbs-Hamburg).
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Rosenzweig, Dr. Rainer
Jahrgang 1968, Studium der Mathematik an der Universität Erlangen-Nürnberg, Promotion im Fachgebiet Wahrnehmungs-Psychophysik an der Universität Würzburg. Heute Geschäftsführer des Bayerisch-Kalifornischen Hochschulzentrums BaCaTeC, Gründungsmitglied des Arbeitskreises turmdersinne, Geschäftsführer der gemeinnützigen turmdersinne GmbH. Beisitzer im Koordinierungsrat säkularer Organisationen (KORSO), Vizepräsident der Humanistischen Akademie Deutschland.
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Rump, Björn
Jahrgang 1972, Vertriebsleiter im eigenen Unternehmen, Elmshorn. Mitglied im Humanistischen Verband Deutschlands (HVD), im Internationalen Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) und in der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften (GWUP), Gründungsmitglied und 1. Vorsitzender der Regionalgruppe Hamburg der Giordano Bruno Stiftung (gbs-Hamburg).
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Schauen, Ulli
Jahrgang 1957, Dipl.-Sozialwirt, freiberuflicher Journalist und Publizist, ausgebildet an der Kölner Journalistenschule für Wirtschaft und der Graduate School of Journalism, Berkeley, USA, Volontariat beim WDR. Als Pfarrerssohn früh Erfahrungen mit dem kirchlichen Milieu. Einer breiteren Öffentlichkeit bekannt als Autor des Buchs „Das Kirchenhasser-Brevier“.
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Schmidt-Salomon, Dr. Michael
Geboren 1967, ist freischaffender Philosoph und Schriftsteller, sowie Mitbegründer und Vorstandssprecher der Giordano-Bruno-Stiftung, der viele renommierte Wissenschaftler, Philosophen und Künstler angehören. Zu seinen zahlreichen Veröffentlichungen zählen die Streitschrift “Keine Macht den Doofen!” (2012), die philosophischen Werke “Jenseits von Gut und Böse – Warum wir ohne Moral die besseren Menschen sind” (2009), “Leibniz war kein Butterkeks – Den großen und kleinen Fragen der Philosophie auf der Spur” (2011) und “Manifest des evolutionären Humanismus – Plädoyer für eine zeitgemäße Leitkultur” (2006), der Roman “Stollbergs Inferno” (“ein philosophischer Groschenroman über die Hölle, die Revolte und das Absurde”, 2003), das satirische Lexikon „Die Kirche im Kopf – Von Ach Herrje! bis Zum Teufel“ (2007) sowie die Kinderbücher „Wo bitte geht’s zu Gott? fragte das kleine Ferkel“ (2007), “Die Geschichte vom frechen Hund – Warum es klug ist, freundlich zu sein” (2008) und “Susi Neunmalklug erklärt die Evolution – Ein Buch für kleine und große Besserwisser” (2009).

Einer breiteren Öffentlichkeit wurde er durch die Leitung öffentlichkeitswirksamer Aktionen bekannt, u.a. die “Religionsfreie Zone: Heidenspaß statt Höllenqual!” zum katholischen “Weltjugendtag” in Köln (2005), die Kampagne “Wir haben abgeschworen!” des Zentralrats der Ex-Muslime (2007) oder die Aktion “Evolutionstag statt Christi Himmelfahrt!” im Darwin-Jahr 2009. Schmidt-Salomon wurde in der Vergangenheit mehrfach ausgezeichnet (u.a. mit dem Topitsch-Preis der Kellmann Stiftung für Humanismus und Aufklärung). Als naturalistisch denkender Philosoph ist er häufig in Presse, Funk und Fernsehen vertreten. “Der Spiegel” bezeichnete ihn einmal als “Deutschlands Chef-Atheisten”, was von einigen Medien übernommen wurde. Doch er selbst versteht sich weder als “Chef” noch als “Atheist”, sondern vielmehr als “evolutionärer Humanist”, der (bis zum Beweis des Gegenteils!) die “elegante Hypothese” vertritt, dass es im Universum “mit rechten Dingen” zugeht, also weder Götter noch Dämonen, weder Hexen noch Kobolde in die Naturgesetze eingreifen…
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Schubert-Lehnhardt, Dr. Viola
Jahrgang 1955, Medizinethikerin. Sie studierte Philosophie in Sankt Petersburg und arbeitete als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Ethik und Geschichte der Medizin der Universität Halle. Autorin zahlreicher Bücher zu historischen und aktuellen Fragen von (Frauen)Gesundheit, Mitglied der Enquete-Kommission des Thüringer Landtages zur „Wahrung der Würde menschlichen Lebens in Grenzsituationen“, Vizepräsidentin der Humanistischen Akademie Deutschland, Sprecherin der deutschen Mitglieder von Feminist Association of Bioethics; Mitglied der Akademie für Ethik in der Medizin, Mitglied des Arbeitskreises Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft sowie Büroleiterin der Regionalstelle Halle der Rosa-Luxenburg-Stiftung Sachsen-Anhalt.
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Schulz, Dr. theol. Paul
Jahrgang 1937, studierte in Hamburg, Erlangen und Heidelberg Theologie und promovierte in Erlangen über die Original -Qumran – Texte vom Toten Meer. Seit 1970 Pastor an der Hauptkirche St. Jacobi in Hamburg mit dem Schwerpunkt Sonntagspredigten mit einem offenen Denkprozess speziell über die Frage Gott und allen sich daraus ergebenden theologischen Fragen wie Historischer Jesus, Auferstehung und Rechtfertigung, Moral und Lebenswandel, Kirche und moderne Gemeinde, Tod und ewiges Leben. Die evangelische Kirche eröffnete 1975 gegen ihn wegen Glaubensdifferenzen einen Glaubensprozess, ein sogenanntes “Lehrzuchtverfahren”. Die Presse sprach von einem “Ketzerprozess” und von “Ketzerpastor Schulz”. 1979 verlor er sein Amt als Pastor und alle damit verbundenen geistlichen und materiellen Rechte. Nach Ausscheiden aus dem Kirchendienst arbeitete er im leitenden Management der freien Wirtschaft, bis er 1996 die senioren-akademie alstertal e.V. gründete, die er seitdem leitet. Im Oktober 2006 erschien sein Buch CODEX ATHEOS – Die Kraft des Atheismus, Grundposition des abendländischen Denkens ohne Gott. Im Jahr 2008 erschien sein derzeit aktuelles Buch Atheistischer Glaube – Eine Lebensphilosophie ohne Gott.

Früher sind erschienen:

  • Ist Gott eine mathematische Formel?
    Rowohlt, 1977
  • Weltliche Predigten
    Rowohlt, 1978
  • Der Fall Paul Schulz
    Verlag Wissenschaft und Politik, 1979

Derzeit aktuell ist die Eröffnung seiner Atheistische Enzyklopädie www.atheodoc.com.

Alle weiteren Informationen über ihn finden Sie unter www.drpaulschulz.eu.

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Spade, Frank
Jahrgang 1951, Dipl.-Sozialwirt und Informationswissenschaftler. Mitglied im Landesverband Berlin-Brandenburg des Humanistischen Verbands Deutschland (HVD), bei Amnesty International (AI), bei Bündnis 90 / Die Grünen, bei Green Peace und bei ver.di. Seine Interessen: Evolutionärer Humanismus, Ökologie, Nachhaltigkeit, vegane Lebensweise und Langstreckenlauf. Engagement für den HVD im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit: Organisation des Forums zum humanistischen Online-Magazin „diesseits“, Redaktion von Radiosendungen im ALEX Offener Kanal Berlin, Vorträge. Spade ist Berater der Bundeszentralstelle Patientenverfügung beim Humanistischen Verband Berlin-Brandenburg.
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Voscherau, Dr. Henning
Voscherau, Dr. HenningJahrgang 1941, Rechtsanwalt und ehemaliger Notar in Hamburg. Von 1988 bis 1997 war Voscherau Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg und bis 2001 Mitglied des SPD-Bundesvorstandes. Er ist Mitglied des Senats der Deutschen Nationalstiftung und gehört dem Kuratorium der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius an.
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Winkler, Ronny
Jahrgang 1978, Vizepräsident des Bundesverbandes Jugendweihe Deutschland und Regionalkoordinator der Großregion Oschatz im Landesverband Sachsen, dem Sächsischen Verband für Jugendarbeit und Jugendweihe. Er ist außerdem Projektleiter der Gedenkstättenarbeit (Buchenwald).
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Wolf, Prof. Dr. F.O.
Wolf, Prof. Dr. F.O.Jahrgang 1943, Philosoph, Politikwissenschaftler, Politiker und Humanist. Studium der Philosophie und Politikwissenschaft in Kiel, Paris und Edinburgh, Assistenzprofessur an der FU Berlin, Mitarbeit an arbeitspolitischen Forschungsprojekten am Wissenschaftszentrum Berlin. Zuletzt Forschungsmitarbeiter für Humanistin am Ausbildungsinstitut des Humanistischen Verbands Deutschlands (HVD). Bis 1971 Mitglied der SPD, seit 1982 Mitglied bei Bündnis 90/Die Grünen, für die er von 1984 bis 1989 sowie von 1994 bis 1999 Mitglied im Europäischen Parlament war. Wolf ist Präsident des HVD und Präsident der Humanistischen Akademie Deutschland.